Motorrad

Hightech für´s Bike ....

Noch vor dem Reifenhandel beschäftigte sich Bruckmüller mit dem Verkauf von Motorrädern. Daraus entstand eine gewisse Sonderstellung von Motorradreifen im Hause Reifen Bruckmüller.

Wir führen in der Saison ca. 8.000 Stk. Zweirad-Reifen der Hersteller Pirelli, Dunlop, Bridgestone, Michelin, Metzeler, Continental und Mitas am Lager. Aufgrund dieser Lagerkapazität sind wir in der Lage auf die Kundenwünsche bzw. Kundenanforderungen einzugehen und den optimalen Reifen bereit zu stellen.

Viele unserer Mitarbeiter sind Motorradfahrer und stehen Ihnen auch aus Ihrer "eigenen Erfahrung" mit Tipps und Empfehlungen gerne zur Verfügung.

Reifen, die das Beste in Ihrem Motorrad zur Geltung bringen

Motorräder sind überaus komplexe Maschinen, und ihre Fahrer sind schon deshalb überaus anspruchsvolle Personen. Beide brauchen Reifen, die allen Leistungsanforderungen gerecht werden.

All das ist nur möglich, weil die Reifen vor Produktionsbeginn zahllose Stunden auf Straßen und Rennstrecken dieser Welt im harten Alltag getestet werden und das Know How aus Forschung und Rennsport bei der Entwicklung eine große Rolle spielt.


Unsere Marken

Reifen Bruckmüller führt das Sortiment der folgenden Top-Reifenhersteller:


Technische Hinweise

Profiltiefe

  • Die gesetzliche Mindestprofiltiefe bei Motorradreifen beträgt 1,6mm. Spätestens mit Erreichen dieser Profiltiefe müssen die Reifen gewechselt werden. Mit abnehmender Profiltiefe erhöht sich das Risiko, auf nasser Straße ins Rutschen zu geraten.

Montage und Demontage der Reifen

  • Montage und Demontage müssen von einem Fachmann durchgeführt werden, der über die notwendige Ausrüstung und Ausbildung verfügt
  • Eine unsachgemäß durchgeführte Montage kann zu Verletzungen beim Montagevorgang führen oder auch eine sichtbare oder unsichtbare Beschädigung des Reifens, des Schlauches oder des Rades verursachen. Eine solche Beschädigung kann zum Ausfall des Reifens im Einsatz führen.

Luftdruck und Belastung

  • Aus Sicherheitsgründen muss der vom Fahrzeughersteller (siehe Betriebsanleitung) oder vom Reifenhersteller empfohlene Luftdruck unbedingt eingehalten werden.
  • Der Luftdruck richtet sich nach Reifenbelastung und Geschwindigkeit. Ändert sich die Belastung, muss der Luftdruck angepasst werden.
  • Bei Soziusbetrieb und / oder Autobahnfahrt ist der Luftdruck entsprechend der Betriebsanleitung des Fahrzeuges bzw. des Luftdruckaufklebers am Fahrzeug einzustellen.
  • Fahren mit Unterluftdruck verursacht eine Erhöhung der Reifentemperatur. Die Folge hiervon sind Schäden, die zum Ausfall des Reifens führen können.
  • Der Luftdruck muss regelmäßig, in Abständen von ca. 14 Tagen, überprüft werden.
  • Den Luftdruck stets am kalten Reifen kontrollieren, da der Druck mit der Erwärmung des Reifens im Einsatz steigt. =">" Niemals den während der Fahrt angestiegenen Luftdruck absenken!

Ventilkappe

  • Bei jeder Luftdruckkontrolle muss darauf geachtet werden, dass die Ventilkappe in einwandfreien Zustand ist. Aufgrund der großen Fliehkräfte bei hohen Geschwindigkeiten kann sich der Ventileinsatz im Fahrbetrieb öffnen und Luft entweichen. Deshalb nur Ventilkappen mit Gummidichtung verwenden. Die Ventilkappe schützt zudem das Ventil vor Schmutz und Feuchtigkeit.

Einfahren von Reifen

  • Bei jeder Fahrt müssen die ersten Kilometer mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden (insbesondere bei kaltem und feuchtem Wetter), bis die Reifen die nötige Einsatztemperatur erreicht haben, die eine optimale Haftung gewährleistet. Neue Reifen haben eine glatte Oberfläche. Sie müssen daher auf eine Distanz von ca. 200km bei verhaltener Fahrweise eingefahren werden. Vor dem ersten Einsatz des Reifens sind die Aufklebeetiketten zu entfernen.

M/C

  • Auf Motorrad- und Rollerreifen mit Durchmesser 13 Zoll bis 19 Zoll muss spätestens seit Mai 2003 die Zusatzmarkierung M/C (für Motorcycle) aufgebracht sein.

    Beispiel: 140/80 R 17 M/C 69H TL

    Dies ist notwendig, um Verwechslungen und Fehlmontagen von Motorradreifen auf Felgen eines anderen Fahrzeugs (z.B. PKW) zu vermeiden.

 

NHS

  • Abkürzung für "Not for Highway Service". Solchermaßen gekennzeichnete Reifen sind für sportliche Einsätze abseits von öffentlichen Straßen. Seit 01.01.1993 dürfen Reifen nur mehr auf öffentlichen Straßen gefahren werden, wenn sie Load- und Speed-Index aufweisen.

Reifenbauart

  • Durch den Begriff "Reifenbauart" werden Reifen nach ihrem Karkassenaufbau unterschieden. Dabei unterscheidet man folgende Bauarten:
    Diagonalbauart (auch konventionelle Bauart genannt): Diagonalreifen werden durch einen Bindestrich in der Reifengrößenbezeichnung gekennzeichnet
    z.B. 4.00-18 64S
    Diagonal-Gürtelbauart: Auch Diagonal-Gürtelreifen oder "Bias-Belted" Reifen genannt, werden durch den Buchstaben "B" in der Reifengrößenbezeichnung gekennzeichnet
    z.B. 120/80 VB 16 (60V) TL
    Radial-Gürtelbauart: Auch Radialreifen oder Radial-Gürtelreifen genannt, werden durch den Buchstaben "R" in der Reifengrößenbezeichnung gekennzeichnet
    z.B. 180/55 ZR 17 (73W) TL

Reifenlagerung

  • Der Lagerraum für Reifen soll dunkel, trocken, kühl und mäßig gelüftet sein. Reifen dürfen nicht in Räumen mit Kraftstoffen, Lösungsmitteln, Schmierstoffen oder Chemikalien gelagert werden. Nicht auf Felgen montierte Reifen sind stehend zu lagern.

Reinforced

  • Mit Reinforced (reinf.) gekennzeichnete Reifen sind in verstärkter Bauweise gefertigte Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit.

Tubeless (TL)

  • ist die technische Bezeichnung für Schlauchlos-Reifen

Tubetype (TT)

  • ist die technische Bezeichnung für Schlauchtyp-Reifen, bei denen eine Schlauchmontage vorgeschrieben ist.

TWI

  • "Treadwear Indicator" = Profilabnutzungsanzeige (Stege in den Profilrillen).
    Achtung: Stimmt nicht mit der gesetzlichen Mindestprofiltiefe 1,6mm überein.