Bei Kurvenfahrten wirken große Druckkräfte auf die
Aufstandsfläche eines Reifens. Das Fahrzeuggewicht verlagert
sich dabei tendenziell auf die Reifenschultern, und der Grip des
äußeren Laufflächenbereichs wird höher. Der
innere Laufflächenbereich verliert dagegen an Grip —
zumindest bisher und bei herkömmlicher Bauart der Karkasse.
Goodyear hat daher beim Eagle F1 Asymmetric den inneren Reifenwulst
mit einer hochfesten Kunstfaserlage aus Aramid
verstärkt. Diese Stabilisierung der Seitenwand sorgt in Kurven
für höheren Druck auf der Innenschulter und
vergrößert somit die Kontaktfläche, denn die
Außenschulter wird entlastet. Die
gleichmäßigere Verteilung des in Kurven auftretenden
Drucks auf die Aufstandsfläche ist damit das Grundprinzip der
Active Cornergrip Technology. Der Kontakt des Reifens zur
Straße wird breitflächiger, und Kurvenfahrten werden
deutlich sicherer.
Das Profil des Eagle F1 Asymmetric variiert
über die gesamte Reifenbreite. Eine offene Profilgestaltung im
Bereich der Innenschulter sorgt für optimale
Wasserverdrängung, die umlaufende Mittelrippe verbessert die
Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten, und breite stabile
Profilblöcke im Außenbereich fördern maximalen Grip
in Kurven. Diese Profileigenschaften werden durch eine
spezielle Rennsport-Gummimischung unterstützt.